Das Geschäft mit den Teamevents

Was wir in 1.5 Jahren gelernt haben

Vor 1.5 Jahren sind wir – www.hoponopo.de – angetreten, die Teamevent-Branche aufzumischen. Dies ist uns mal mehr und mal weniger gelungen. Gelernt haben wir auf unserem Weg sehr viel: über den Markt, die Denke der suchenden Unternehmen und über das Teamevent an sich. Diese Lernerfahrungen haben wir in diesem Blogbeitrag für Euch zusammengefasst.

 

Der Markt für Teamevents

Es gibt sehr viele und unterschiedliche Anbieter von Teamevents. Fangen wir an mit der „Otto Katalog-Fraktion“. Anbieter, die schon lange bevor es das Internet gab, Teamevents angeboten haben – und das auf die klassische Art: oft mit einem Katalog, der ähnlich viele Seiten hatte wie der gute alte, seit Kurzem nicht mehr produzierte, Otto Katalog. Das Unternehmen Hirschfeld stammt z.B. aus dieser Zeit. Dieses Unternehmen hat ein sehr breites Portfolio und jahrelange Kundenbeziehungen. Neben der mittlerweile guten Sichtbarkeit in Google ist der 100-Seiten schwere Katalog ein wichtiger Marketing- und Vertriebskanal.

Im Gegensatz dazu gibt es – wie mittlerweile in fast jeder Branche – die „digitalen Plattformen“, die im Internetzeitalter entstanden sind. Unternehmen, deren wichtigste Vertriebsstrategie eine top organische Präsenz bei Google ist. Diese digitale Präsenz wird meist angereichert mit der physischen Anwesenheit auf Branchenmessen und Foren. Die digitalen Plattform-Firmen bieten selbst „nur“ eine Vermittlungsleistung an. Dafür bringen sie viele Teamevent-Anbieter auf ihren Plattformen zusammen und haben damit einen hohen Nutzen für den Kunden. Für die Anbieter der Teamevents stellen die Plattformen einen weiteren Vertriebskanal dar. Für das Unternehmen Event Inc sind – nach dem Erfolg mit Locations – die Teamevents eines der wichtigsten Wachstumssegmente der Zukunft, laut einem Vertriebsverantwortlichen des Unternehmens. hoponopo ist auch eine dieser neuen digitalen Plattformen. Ein Portal, auf dem unterschiedlichste Anbieter besondere, kreative Teamevents für Unternehmen und private Gruppen anbieten.

Neben der „Otto Katalog“ Fraktion und den „digitalen Plattformen“ gibt es noch die „local heroes“. Unternehmen, die ihre Teamevents ausschließlich lokal anbieten. Oft wird dafür vor Ort in Infrastruktur investiert – in das Equipment für Kajakfahren am See oder in Mountainbikes für die Teamevent-Ausfahrt direkt vom Hotel aus. Diese meist kleinen Unternehmen sind oft an Hotels angeschlossen oder sind in Ausflugsregionen zu Hause.

Eines haben alle drei sehr unterschiedlichen Teamevent-Anbieter gemeinsam: sie wollen aus einer Teamevent-Anfrage eine Teamevent-Umsetzung generieren. Sonst gibt es die Firmen bald nicht mehr. Aber was wünschen die Unternehmen für Teamevents? Was sind die Entscheidungskriterien für die Unternehmen? Das beleuchten wir im folgenden Abschnitt.

 

So denken Unternehmen über Teamevents

In unserem letzten Blog Beitrag „Die besten Teamevents“ haben wir bereits über die 5 Erfolgsfaktoren für Teamevents geschrieben. Diesmal wollen wir uns mehr mit dem Vorgehen der Unternehmen bei der (digitalen) Auswahl von Teamevents befassen. Wenn man eine Google KeyWord-Recherche für dieses Thema macht, sieht man schnell, dass das Suchvolumen für Keywords wie „Teamevent“ oder „Teambuilding“ mit 1.000 bis 2.500 Suchanfragen pro Monat ausreichend vorhanden ist. Ja, es gibt natürlich Suchbegriffe, die deutlich öfter eingegeben werden…aber dies erhöht selten die Qualität der Angebote der Dienstleister. Die Suchenden auf Unternehmensseite sind oft Team-Assistenten/ -Assistentinnen, die von ihrer Chefin/ ihrem Chef auf diese Aufgabe angesetzt wurden.

So weit, so gut! Bei der eigentlichen Suche gehen die Unternehmen sehr unterschiedlich vor. Manche sehr akribisch, manche fragen im „copy & paste-Verfahren“ unterschiedliche Dienstleister mit der gleichen Mail an und andere finden ein Teamevent-Thema so toll, dass sie sich nur darauf fokussieren. Egal wie – Unternehmen empfehlen wir gut und spezifisch die Teamevent-Dienstleister zu briefen und Anbietern empfehlen wir so schnell wie möglich mit den Unternehmen in Kontakt zu treten. Laut einer Studie ist die Abschlusswahrscheinlichkeit um ein Vielfaches höher, wenn der Teamevent-Anbieter innerhalb der ersten Stunde nach dem Eingang der Anfrage den Kunden telefonisch kontaktiert.

Kommt es zum Kundengespräch folgt meist ein Angebot innerhalb von kurzer Zeit. Unsere Abschlussquote hat sich signifikant erhöht, seit wir sehr zielgruppenspezifische Angebote verschicken. Also kein Standard, sondern wir gehen immer auf die spezielle Situation unserer Kunden in der Angebotsphase ein. Anschließend folgt zu 90 Prozent eine längere Wartezeit. Die Suchenden müssen das Angebot mit dem Budgetverantwortlichen und gegebenenfalls mit den Kollegen abstimmen. Unser Durchschnitt von der initialen Anfrage bis zur Entscheidung sind 21 Tage. Kommt es zum Abschluß, dann geht es um die Organisation des Events. Ab diesem Moment sind die Rahmenbedingungen geklärt und es kommt auf eine top Umsetzung an. Hierbei sieht der Kunde recht schnell wie gut die Service- und Produktqualität der einzelnen Anbieter ist. Unser Feedback zur Produkt- und Servicequalität ist so gut, dass wir mit dem Google Bewertungs-Button direkt auf unserer Homepage werben. Und was haben wir über die Teamevents an sich gelernt? Unsere Erkenntnisse über diesen Bereich findet Ihr im folgenden Abschnitt.

 

Das Teamevent

Die Gründe der Unternehmen für die Durchführung von Teamevents haben sich über die Zeit kaum geändert. Die Teams sollen innerhalb der Teamevents „näher zusammenrücken“, „Spaß haben“ und bestenfalls „das Event in guter Erinnerung behalten“. Aber unser Nr.1 Insight nach 1.5 Jahren ist ein anderer: die Teams wollen endlich mal was anderes machen. Sie wollen nicht das x-te mal Kajakfahren oder klettern gehen. Endlich mal was Neues machen. Etwas mit Sinn und Verstand – ohne das der Spaß dabei zu kurz kommt.

Das ist möglich. Bei unserem letzten Graffiti Workshop mit 40 Teilnehmern eines Automobil-Unternehmens, hat unser Streetart-Künstler die Teilnehmer in die Kunst des Graffitisprayens eingeführt. In Kleingruppen wurde ein Unternehmensslogan in die entstandene Kunst miteingebaut. Mit tollen Ergebnissen für die Bürowand und ganz viel Zufriedenheit der Teilnehmer. Anschließend hat jeder Teilnehmer einen Holzdruck des Kunstwerks als Incentive mit nach Hause genommen. Das war mal was Neues und Besonderes für die Teilnehmer!

Zweite wichtige Lernerfahrung: die Teilnehmer wachsen in den Teamevents über sich hinaus. „Ich kann doch nicht Töpfern, Brote backen oder Schreinern“ hören wir oft von Teilnehmern im Vorfeld der Absprache über das Teamevent. Um danach zu hören: „Mann, war das cool“ oder „klasse, dass ich mich das getraut habe – schau mal wie toll das Ergebnis aussieht“. Wir waren bei zahlreichen unserer Teamevents vor Ort und stellen immer wieder fest: die Teammitglieder kommen nach einer ersten Aufwärmphase in einen regelrechten Flow-Zustand und sind am Schluss wahnsinnig stolz auf das Team und das Erschaffene.

hoponopo Teamevent Holzdruck Bild 2

hoponopo Holzdruck Teamevent

 

Conclusio

Der Markt für Teamevents ist stark frequentiert. Platzhirsche kämpfen gegen die neuen Digital Natives Angebote. Teamevents mit Sinn und Aufgabe werden altgedienten Outdoor Teamevents entgegen gestellt. Wer sich durchsetzen wird ist unklar. Vielleicht ist Platz für alle da, wenn die Teamevents weiterhin eine hohe Wichtigkeit für Unternehmen haben. Fast jedes Unternehmen, das keine feste Eventagentur hat, sucht mittlerweile über das Internet – das wird über die steigenden Suchvolumen und Online-Anfragen sichtbar. Dort erscheinen viele unterschiedliche Teamevent. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für neuartige Teamevents. In diesen Teamevents wachsen die Teilnehmer oft über sich hinaus und kommen selbst in einen Flow-Zustand. Und damit haben alle was davon: die Mitarbeiter sind stolz auf sich und das Team, das Teamevent bleibt aus Unternehmens-Sicht nachhaltig in Erinnerung und der Teamevent-Anbieter etabliert sich im Markt. Wir werden in diesem sich stark bewegenden Markt weiter wachsen und noch wichtiger: lernen! Denn nur mit einer kontinuierlich Lern- und Weiterentwicklungs-Fähigkeit werden die Teamevent-Anbieter fähig sein, ihren Kunden top Produkte anzubieten.

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